Unsere Vereins-Pferde

  • Ein brauner Pferd mit blonder Mähne in einem Reitstall, an dem eine Person steht.

    Leona

    TIERSCHUTZVEREINS-PFERD
    Spitzname: Böhnchen

    Leona ist eine 25-jährige Haflingerstute. Mit 10 Jahren wurde sie aus einem Schulbetrieb als unheilbar ausgemustert. Ihr Rücken hing durch, sie war komplett verspannt und hat stark gehustet. Durch tierärztliche und osteophatische Betreuung und Haltung im Offenstall konnten wir ihren Gesundheitszustand wesentlich verbessern. Das Sattel- und Trensenequipment wurde ihren Bedürfnissen angepasst. Trotztem war es nicht möglich, sie ohne größere Widersetzlichkeiten zu reiten oder mit ihr am Boden zu arbeiten. Andrea entschloss sich, mit ihr noch einmal ganz von vorn anzufangen. Longieren, Gelassenheitstraining, viele Spazierritte ins Gelände und ganz viel Geduld aber auch Konsequenz zeigten nach ca. einem Jahr ihre Wirkung. Wir machten solche Fortschritte, dass ich sogar mit ihr Dressurturniere (im kleinen Bereich) bestritt und erfolgreich mit ihr war. Heute, mit 25 Jahren, wird Leona noch vom Boden aus gearbeitet und longiert. Sie hat mittlerweile leichte Karpalgelenksarthrose und Chushing. Sie bekommt Medikamente und angepasste Bewegung und wir hoffen, dass sie noch lange fit bleibt.

  • Ein schwarzes Pony beim Füttern mit einer Karotte, gehalten von einer Person in einem Reitstall.

    Lotta

    TIERSCHUTZVEREINS-PFERD

    Lotta kam 2017 auf den Hof. Man hatte für sie keine Verwendung mehr und sie sollte zum Schlachter. Sie ist jetzt ca. 17 Jahre alt und hat ein ausgeprägtes Sommerekzem. Viele Medikamente und eine Ekzemerdecke machen die Sommer für Lotta erträglicher. Ihre stark verkrustete, zum Teil blutende und vernarbte Haut konnte sich bei uns seit vielen Jahren zum ersten Mal erholen. Über die meisten Stellen ist wieder Fell gewachsen. Lotta war, als sie zu uns kam, kaum Halfter führig und von irgendeiner Ausbildung konnte nicht die Rede sein.
    Jetzt gibt sie alle Hufe, lässt sich putzen und führen und ist ebenfalls in den Bodenarbeitsunterricht eingebunden.

  • Ein kleiner brauner Pony mit einer plüschigen hellbraunen Mähne steht auf einem Kopfsteinpflaster vor einer Scheune, die mit Stroh bedeckt ist.

    Medley

    TIERSCHUTZVEREINS-PFERD
    Spitzname: Maddy

    Maddy ist eine 18-jährige Minishettydame. Sie lebt seit 4 Jaren bei uns. Auch ihre Vergangenheit war nicht einfach. Sie ist auf einem Auge blind und ist außerdem sehr Kolik anfällig.
    Maddy ist die Einzige, die nachts eine Box bewohnt. Dort kann sie in Ruhe fressen. Mit leichter Bewegung, viel Ruhemöglichkeiten und gesundem Futter konnten wir ihren Gesundheitszustand stabilisieren. Aktuell ist sie nicht so aktiv in unser Beschäftigungsprogramm eingebunden, weil ihr Gesundheitszustand das nicht zulässt. Sie wird aber regelmäßig geputzt und geführt. An guten Tagen nehmen wir sie mit zum Freilaufen auf den Reitplatz.

  • Ein braunes Pony springt im Pferdestall. Es hat ein schwarzes Halfter und ist in einer kleinen Arena mit Holzstangen. Im Hintergrund ist grüne Vegetation und ein Holzzaun.

    Lisa

    TIERSCHUTZVEREINS-PFERD

    Lisa kam 2019 als Fohlen aus einer amtstierärztlichen Einziehung zu mir. Sie war äußerst verwahrslost, mangelernährt und musste komplett geschoren werden. Die ersten 2 Jahre hattten wir mit vielen Koliken zu kämpfen. Zweimal musste sie deswegen in die Tierklinik.
    Inzwischen ist ihr Gesundheitszustand stabil und sie befindet sich in der Grundausbildung für die Bodenarbeit. Nele kümmert sich zweimal wöchentlich ehrenamtlich um Lisa und übt sich mit ihr in Pflege und Umgang und nimmt am Bodenarbeitsunterricht teil.

  • Ein ponny mit Baustellenhelm und Warnschild, der vor einer Baustelle warnt.

    Hanna

    TIERSCHUTZVEREINS-PFERD

    Hanna ist schon am längsten auf dem Hof und hat sich prächtig entwickelt.
    Als junge Ponystute war noch nicht zu erkennen, dass sie einmal meine engste und beste "Mitarbeiterin" wird.

  • Ein fuchsfarbenes, mittelgroßes Pferd mit Trense in Profilansicht

    Balisto

    NEUZUGANG & TIERSCHUTZVEREINS-PFERD

    Balistos voriger Besitzerin war es aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich, den schönen, fuchsfarbenen Wallach anzureiten. Darum lag das Ganze nun in Andreas Händen: Hier auf dem Lebenshof wird er zum Reitpferd ausgebildet und hat in einer Geschwindigkeit unsere Herzen erobert. Darum stand auch ziemlich bald fest: Balisto darf nicht wieder gehen.
    Ob man nun einfach nur von A nach B über den Hof will - da schaut er schon über den Zaun und sucht Kontakt zu seinen Menschen. Dieses liebevolle Kuschelpferd hat den sanftmütigsten Charakter, den wir seit langem begegnet sind. Wir freuen uns auf Balistos Entwicklung, seinen kinderlieben Umgang und sind gespannt, wie es weitergeht.

    Derzeit befindet sich Balisto in Osteopathischer Behandlung, weil er häufig stolpert und Verdacht auf einen Fehlstand in der Halswirbelsäule besteht.

Unsere Privat-Pferde

  • Ein großes dunkelbraunes Pferd

    Samu

    PRIVATPFERD
    Spitzname: Klopsi

    Dieser 3-jähriger Kaltblutmixwallach gehört zu Andrea Weinl. Samu ist hier auf dem Hof geboren und wächst hier auf. Er ist sehr menschenbezogen, spielt gerne und ist manchmal seinem alter entsprechend noch ein kleiner Elefant im Porzellanladen. Aktuell hatten wir mit den ersten Schritten hin zum Anreiten begonnen. Jedoch durchkreuzt das Auftreten einer Auto-Immunerkrankung Andreas Wünsche.
    Seit klein auf hat Samu Probleme mit Kotwasser, was auf eine chronische Entzündung des Enddarms zurückzuführen ist. Derzeit versuchen wir mit Kortison-Therapie die Beschwerden zu lindern, weil vor allem im Winter, bei den kalten Temperaturen, so eine Krankheit schlimme Folgen mit sich ziehen kann.

    Samu bleibt auf dem Hof, egal, wie sich sein Zustand entwickeln sollte.

  • Braunes Pferd mit schwarzem mane in einem Sandpisten, mit Bäumen im Hintergrund.

    Anny

    PRIVATPFERD

    Diese Pferdedame beeindruckt mit ihrem einmaligen Anblick und dem fabelhaften Gangwerk, wobei dies nur zutrifft, wenn sie keinen Reiter auf dem Rücken trägt. Anny kam Mai 2025 auf unserem Hof und hatte sich gut eingelebt. Sie sollte hier als Reitpferd von Andrea, aber auch von uns Schulpferdemädchen, zum Einsatz kommen. Doch anders als Balisto fehlt das Grundvertrauen in den Reiter. Was in der Ausbildung eines sensiblen Pferdes mit Druck und Geschwindigkeit durchgesetzt wurde, zeigt sich später unter einem schwächeren Reiter, wenn das Pferd das Reiten als eine Last - nicht als Freude - ansieht.

    Andrea musste Ende 2025 die schwere Entscheidung treffen, Anny wieder in einen anderen Betrieb zu versetzen. Die nötige Zeit, dieses Pferd zu einem ruhigen, verlässlichen Reitpferd auszubilden, auf dem auch Kinder sitzen können (entsprechend unseres Hofkonzeptes), haben wir leider bei der anfallenden Arbeit auf dem Hof nicht.
    Derzeit ist sie bei unserer Sattelfitterin und Osteopathin in Bayern und wird als Schulpferd für Springreiter ausgebildet, weil ihr das am meisten Freude bereitet. Wie es für Anny weitergeht, sehen wir in den nächsten Monaten.